Über dieses Tool
So funktioniert die Monetarisierungsprüfung
Wenn eine Videoseite lädt, schickt YouTube die Werbeeinstellungen mit: ob Werbung für diesen Aufruf aktiv ist, wie viele Anzeigenplatzierungen es gibt und wo die Mid-Roll-Unterbrechungen auf der Zeitleiste liegen. Wir lesen diese Einstellungen von der öffentlichen Seite, also dieselben Daten, die auch dein Browser bekommt, ohne Anmeldung.
Bei einem Kanal nehmen wir eine Stichprobe seiner neuesten öffentlichen Uploads und zählen deren Werbesignale zusammen. Außerdem suchen wir nach Funktionen, die nur Mitglieder des Partnerprogramms aktivieren können, etwa Kanalmitgliedschaften (die Schaltfläche „Mitglied werden“). Jedes Signal ist gewichtet, und zusammen bestimmen sie das Ergebnis und dessen Konfidenz.
Drei mögliche Ergebnisse
- Vermutlich monetarisiert: Werbesignale sind vorhanden, und bei Kanälen ist mindestens eine Funktion des Partnerprogramms sichtbar. Die Konfidenz ist am höchsten, wenn beides übereinstimmt.
- Eher nicht monetarisiert: Wir haben gesucht und in den neuen Videos keine Werbesignale gefunden. Das zeigen wir nie in Rot, denn es ist weder ein Problem noch eine Strafe.
- Nicht feststellbar: Das Video ist privat, altersbeschränkt, nur für Mitglieder, in unserer Region gesperrt oder ein laufender Livestream, daher hat YouTube die nötigen Daten nicht gesendet.
Die Konfidenzanzeige zeigt, wie eindeutig die Belege in eine Richtung weisen. Jedes Signal in der Liste ist mit seiner Quelle gekennzeichnet, damit du siehst, was von YouTube gelesen und was von uns berechnet wurde.
Pre-Rolls, Mid-Rolls und Werbeunterbrechungen
Bei einem einzelnen Video zeigen wir auch die Werbung, die YouTube für diesen Aufruf geplant hat: einen Pre-Roll vor dem Video, Mid-Roll-Unterbrechungen währenddessen und einen Post-Roll am Ende. Videos ab 8 Minuten können Mid-Roll-Unterbrechungen haben, die der Creator setzt oder YouTube automatisch wählt. Die Zeitleiste markiert jede Unterbrechung, damit du siehst, wie die Werbung über das Video verteilt ist.
Das sind die Einstellungen, die YouTube zum angegebenen Zeitpunkt und für die angegebene Region gesendet hat. Zuschauer in einem anderen Land, auf einem anderen Gerät oder mit anderen Einwilligungen sehen womöglich eine andere Anzahl an Anzeigen.
Warum Werbung nicht immer Monetarisierung bedeutet
YouTube kann auch bei Videos von Kanälen außerhalb des Partnerprogramms Werbung schalten, und dann wird der Creator nicht bezahlt. Manche Videos zeigen außerdem Werbung wegen eines Urheberrechtsanspruchs, und die Einnahmen gehen an den Rechteinhaber. Deshalb geben wir eine Wahrscheinlichkeit mit Konfidenz an statt eines einfachen Ja oder Nein. Offiziell bestätigen kann den Status eines Kanals nur YouTube.